Geschichten

Funkelnde Sterne

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In der ersten Nacht saßen wir gemütlich am Lagerfeuer und erzählten uns gegenseitig Geschichten. Ich schreckte hoch, war da nicht ein Rascheln? Ich schaute mich in der Runde um. Die anderen mussten das Rascheln auch gehört haben, denn alle blickten sich nervös um. Plötzlich kam ein kleines Männchen zum Vorschein. Es trug eine grüne Zipfelmütze, einen langen weißen Bart, fast so wie eines Zwerges und schwarze Stiefel, die ihm bis zu dem Knien reichte. Allerdings war das Männchen nur so groß wie eine Menschenhand, sogar ein bisschen kleiner. Das kleine Geschöpf fragte uns, ob es sich zu ans warme Feuer setzen kann, da seine Höhle so kalt ist. Dafür bot uns das Männchen an, Geschichten zu erzählen, die keiner kannte. Wir hatten nichts dagegen, so setzte es sich zu uns und fing an von Tom Brown und seinem Großvater zu erzählen.

Als es fertig war mit seiner Geschichte, stand es auf und sagte:“ Danke für die Wärme, die ihr mir gegeben habt. Ich werde jetzt wieder in meine kalte Höhle zurückkehren.“ Das Männchen drehte sich um und ging in Richtung Wald. Plötzlich hörte ich, wie ich ihm nachschrie:“ Halt du sollst ein Stückchen von unserem Feuer mitnehmen“ Ich rannte ihm nach und gab ihm ein Stückchen Glut von unserem Feuer. Das Männchen strahlte so sehr, dass man glauben könnte, es hätte eine Glühbirne als Kopf. Dann verschwand es im Wald und ich dachte zu hören: „Ihr werdet es nicht bereuen.“

Schließlich krochen wir in die Schlafsäcke und schauten uns die Sterne an. Plötzlich ging der Mond auf und es schien so, als ob das Gesicht des kleinen Männchens vom Mond herablächelte. Da wüsste ich, dass der Sternenhimmel, der heute so prachtvoll war, von dem kleinen Männchen stammte.

(Anika, 12 Jahre)

Das Männchen

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Wir saßen am Lagerfeuer und erzählten Geschichten bis wir im Gebüsch etwas rascheln hörten – es war ziemlich laut und deutlich. Plötzlich sprang ein kleines Männchen aus dem Gebüsch und fragte: „Was macht ihr?“. Wir antworteten:„ Wir erzählen uns Geschichten!“. Das Männchen meinte, es kenne auch eine Geschichte und erzählte von Tom Brown. Als es fertig war, fragte es, ob es etwas vom Feuer haben darf. Wir fragten, wofür es Feuer braucht und es meinte, dass seine Baumhöhle so kalt sei. Da erklärten wir ihm, dass der Wald abbrennen würde. Das Männchen bat dann: „Darf ich bei euch bleiben?“. Wir sagten: „Ja, natürlich!“

(Emil, 10 jahre)

Die letzte Nacht

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Am letzten Abend der Wilden Tage haben einige Betreuer kurze Sketches am Lagerfeuer vorgeführt. Dann haben wir Schokobananen gegrillt. Später sind wir Dachse zu unserem Schlafplatz gegangen. Der war etwas weiter entfernt von der Hütte, auf einem kleinen Hügel. Als wir dort ankamen, hingen unsere Schlafsäcke auf den umliegenden Bäumen und wir entdeckten auf einem Baum einen Zettel, auf dem stand, wir sollen zum Jägerstand gehen.Dort fanden wir 2 Polster und 3 Kuscheltiere. Die Kuscheltiere stammten natürlich nur von den Mädchen. Dann machten wir bei unserem Schlafplatz ein Lagerfeuer und Christian erzählte noch ein paar Geschichten vom „Braunen Tom“. Als erster sind die Mädchen schlafen gegangen und wir „Gangster“ (Luca, Emil, Nepomuk, Jannik und Xaver) sind später schlafen gegangen. Am nächsten Morgen in der Früh haben wir Stockbrot gegrillt. Nico ist dann gekommen und wir haben mit ihm auf dem Hügel noch ein paar Runden Merkstock gespielt.

(Xaver, 10 Jahre)